Nachhaltige ETF Sparplan ab 100 Euro – 2026 Guide
Nachhaltige ETF-Sparpläne ab 100 Euro – Dein praktischer Einstieg 2026
Du möchtest dein Geld anlegen, hast aber nur 100 Euro pro Monat über? Dann bist du hier genau richtig. Nachhaltige ETF-Sparpläne sind 2026 nicht nur für wohlhabende Investor:innen interessant, sondern auch für Menschen mit kleinerem Budget. Der Einstieg ist niedrig, die Chancen sind real – und ja, dein Gewissen schläft dabei auch besser.
In diesem Artikel zeige ich dir, wie du mit kleinen monatlichen Beträgen ein diversifiziertes, nachhaltiges Portfolio aufbaust. Du erfährst, welche Broker das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten, welche ETFs tatsächlich nachhaltig sind, und wie du konkret heute noch beginnen kannst.
Warum nachhaltige ETFs auch mit kleinem Budget sinnvoll sind
Nachhaltige ETFs sind nicht einfach nur moralisch besser – sie sind auch wirtschaftlich interessant geworden. Das ist die gute Nachricht für 2026:
- Geringere Gebühren: Die Konkurrenz unter Anbietern hat dazu geführt, dass nachhaltige ETFs mittlerweile ähnlich günstig sind wie konventionelle Alternativen. Viele Anbieter verlangen heute 0,15–0,30% TER (Gesamtkostenquote) statt der früheren 0,50%+.
- Bessere Wertentwicklung: Studien der letzten Jahre zeigen, dass ESG-fokussierte Portfolios langfristig nicht schlechter performen als der Marktdurchschnitt – oft sogar besser.
- Automatisierung: Mit einem Sparplan lädt der Broker automatisch jeden Monat Geld an. Das heißt: Du setzt es ein und vergisst es. Perfect-for-busy-professionals-Lösung.
- Psychologischer Vorteil: Wenn du weißt, dass dein Geld in nachhaltige Unternehmen fließt, bleibst du emotional dabei. Das führt zu weniger panischen Verkäufen in Crashs.
Mit 100 Euro pro Monat sind das 1.200 Euro im Jahr. Nach 10 Jahren mit durchschnittlich 7% Rendite p.a. hast du schon über 18.000 Euro – ohne dass du eine große Summe auf einmal aufbringen musst.
Die besten Broker für nachhaltige ETF-Sparpläne in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Nicht alle Broker sind gleich. Bei der Wahl solltest du auf folgende Faktoren achten:
- Sparplan-Gebühren (ideal: kostenlos)
- Anzahl verfügbarer ETFs
- Mindestsparbetrag
- Nutzerfreundlichkeit der App
- Regulierung und Sicherheit
1. Scalable Capital (Best-in-Class für Anfänger)
Warum es passt: Scalable Capital ist der Favorit für Menschen mit kleinem Budget. Der Broker bietet kostenlose Sparpläne ab 1 Euro an – ja, du hast richtig gelesen. Mit deinen 100 Euro bist du großzügig ausgestattet.
Konkrete Zahlen:
- Sparplan-Gebühr: 0,00%
- Gebühr pro Ausführung: 0,00€
- Über 2.500 ETFs verfügbar
- Davon etwa 400+ nachhaltige ETFs
- Depot-Gebühr: 0,00% pro Jahr
Die App ist intuitiv, das Angebot riesig. Dein 100-Euro-Sparplan kostet dich also wirklich nur die 100 Euro – keine versteckten Kosten.
2. Trade Republic (Das Allrounder-Depot)
Warum es passt: Trade Republic hat in den letzten Jahren enorm aufgeholt. Besonders im nachhaltigen Bereich hat der Broker sein Angebot ausgebaut.
Konkrete Zahlen:
- Sparplan-Gebühr: 0,00%
- Mindestbetrag: 10€ (oder 1€ mit Gutschein-Codes)
- Über 1.500 ETFs
- Depot-Gebühr: 0,00€
Trade Republic punktet mit einer extrem schnellen, mobilen App und einer großen Community. Wer viel auf dem Smartphone unterwegs ist, fühlt sich hier wohler als bei Web-Interfaces.
3. Interactive Brokers (Für Österreich & Schweiz ideal)
Warum es passt: Wenn du in Österreich oder der Schweiz lebst und internationale Märkte interessiert, ist Interactive Brokers eine gute Wahl. Die Gebührenstruktur ist transparent, auch für kleine Beträge.
Konkrete Zahlen:
- Gebühren: Ab USD 1,00 pro Trade
- Viele kostenlose ETF-Sparpläne
- Zugang zu US-, europäischen und asiatischen Märkten
Der Nachteil: Die Bedienung ist nicht so einsteigerfreundlich wie bei Scalable oder Trade Republic.
4. Comdirect / Consorsbank (Klassisch solide)
Warum es passt: Wenn dir Tradition wichtig ist und du eine Bank mit echtem Kundenservice bevorzugst, sind diese beiden Optionen interessant.
Konkrete Zahlen:
- Sparplan-Gebühr: 0,00% (bei Aktion oft kostenlos)
- Über 1.000 ETFs
- Guter Telefon-Support
Nachteil: Oft nicht ganz so günstig wie Fintech-Broker, aber dafür persönlicher Support.
Die 5 besten nachhaltigen ETFs für deinen 100-Euro-Sparplan
Jetzt zum wichtigsten Teil: Welche ETFs solltest du tatsächlich wählen? Hier sind meine Top-5-Empfehlungen für 2026:
1. iShares MSCI World ESG Select UCITS ETF (Ticker: EUNL)
Das macht ihn besonders:
- TER: 0,23% (sehr günstig)
- Über 2.000 globale Aktien
- Hoher ESG-Standard mit Ausschluss von Kontroversen
- Größter ETF dieser Art (AUM: über 50 Mrd. EUR)
- Saubere Wertentwicklung über die letzten 5 Jahre
Für wen geeignet: Alle, die global diversifiziert investieren wollen, ohne viel zu recherchieren. Das ist der “Set-and-Forget”-ETF.
2. Vanguard ESG Global Stock ETF (Ticker: VWRL)
Das macht ihn besonders:
- TER: 0,22% (noch günstiger!)
- Breite globale Diversifizierung
- Von Vanguard – dem größten ETF-Anbieter der Welt
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Das ist der Klassiker für alle, die es einfach mögen. Mit diesem ETF machst du selten etwas falsch.
3. iShares Global Clean Energy ETF (Ticker: ICLN)
Das macht ihn besonders:
- TER: 0,40% (etwas höher, aber gerechtfertigt)
- Fokus auf Erneuerbare Energien
- Stärker Trend-orientiert
- Volatiler, aber langfristig interessant
Für wen geeignet: Wenn du an die Energiewende glaubst und ein bisschen mehr Risiko eingehen möchtest. Das ist ein Themen-ETF, keine Basis-Lösung.
4. Xtrackers Global Sustainable Development Goals ETF (Ticker: SDGG)
Das macht ihn besonders:
- TER: 0,35%
- Ausrichtet an UN-Nachhaltigkeitszielen
- Moderne, zukunftsorientierte Auswahl
- Geringere Kontroversen-Skandale
Ein solider Mittelweg zwischen Allgemein-Fonds und Themen-Fokus.
5. iShares MSCI Europe ESG Select ETF (Ticker: EUSA)
Das macht ihn besonders:
- TER: 0,25%
- Fokus auf europäische Blue Chips mit ESG-Fokus
- Perfekt für EUR-basierte Sparer
- Weniger Währungsrisiko
Für wen geeignet: Wenn du in Europa bleiben möchtest und auf Unternehmen wie Siemens, BASF, Nestlé, etc. vertraust.
Deine konkrete 100-Euro-Sparplan-Strategie
Szenario A: Der Einfach-Anfänger
Du möchtest nicht viel Zeit investieren? Dann ist das deine Lösung:
Aufteilung:
- 100% in einen ETF: iShares MSCI World ESG Select (EUNL)
Warum das funktioniert: Dieser eine ETF gibt dir weltweite Diversifizierung, ist günstig und nachhaltig. Fertig. Du brauchst keine weiteren Gedanken zu investieren.
Zu erwartende Rendite: 6–8% pro Jahr (durchschnittlich über 20 Jahre)
Szenario B: Der Balancierte
Du möchtest etwas bewusster diversifizieren:
Aufteilung:
- 60 Euro in: iShares MSCI World ESG Select (EUNL) – deine Basis
- 40 Euro in: iShares MSCI Europe ESG Select (EUSA) – dein Europa-Anker
Warum das funktioniert: Du hast weltweite Diversifizierung, fängst aber auch europäische Wachstumschancen mit. Besonders interessant, wenn du in der EU lebst und Jobs/Wirkung in Europa wichtig sind.
Zu erwartende Rendite: 6–8% pro Jahr
Szenario C: Der Ambitionierte
Du glaubst an Zukunftsthemen und akzeptierst Volatilität:
Aufteilung:
- 50 Euro in: iShares MSCI World ESG Select (EUNL) – deine Basis
- 30 Euro in: iShares Global Clean Energy (ICLN) – dein Zukunfts-Bet
- 20 Euro in: Xtrackers Global SDGs (SDGG) – dein Impact-Play
Warum das funktioniert: Du behältst Sicherheit mit der Basis, wagst aber gleichzeitig Bets auf die Energiewende und nachhaltige Entwicklung. Das ist interessanter, aber auch volatiler.
Zu erwartende Rendite: 7–10% pro Jahr (mit höherer Volatilität)
Schritt-für-Schritt: So startest du noch heute
Schritt 1: Broker-Registrierung (10 Minuten)
Öffne Scalable Capital oder Trade Republic. Die Registrierung läuft vollständig digital ab:
- E-Mail eingeben
- Identitätsprüfung (Video-Ident)
- Bankverbindung hinzufügen
- Fertig!
Die meisten Broker bestätigen dein Konto innerhalb von 24 Stunden.
Schritt 2: Sparplan anlegen (5 Minuten)
Nach dem Login:
- Gehe zu “Sparpläne” oder “Automatisches Sparen”
- Wähle deinen ETF aus (z.B. EUNL)
- Betrag eingeben: 100€
- Ausführungstag: 1. oder 15. des Monats (egal, auf lange Sicht macht es keinen Unterschied)
- Speichern – fertig!
Schritt 3: Regelmäßige Checks (1x pro Quartal)
Das ist der wichtigste Punkt: Mach nicht jeden Tag einen Screenshot und analysiere die Kurse. Ein Sparplan funktioniert nur, wenn du deine Ruhe hast.
Was du 1x pro Quartal tun solltest:
- Kurz die Entwicklung ansehen (optional)
- Sicherstellen, dass die Sparpläne noch laufen
- Gegebenenfalls den Betrag erhöhen (wenn dein Budget es zulässt)
Was du NICHT tun solltest:
- Täglich die Kurse checken
- In Panik verkaufen, wenn der Markt sinkt
- Ständig umschichten und tauschen
Häufige Anfängerfehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Zu viele ETFs wählen
Anfänger neigen dazu, 10+ verschiedene ETFs zu kaufen. Das ist Überoptimierung. Faustregel: Mit 100€ reichen 1–2 ETFs völlig aus. Nach 5 Jahren, wenn dein Sparplan auf 500€ gestiegen ist, kannst du überlegen, zu diversifizieren.
Fehler 2: Gebührenangst
Ein ETF mit 0,30% TER ist nicht teuer! Das sind bei 10.000€ Kapital 30€ pro Jahr. Dafür bekommst du professionelle Verwaltung. Konzentriere dich auf die großen Gebühren-Killer (versteckte Depotgebühren, Sparplan-Gebühren), nicht auf 0,05% Unterschiede.
Fehler 3: Zu häufig umschichten
Du hast einen Plan gefasst? Super! Ändere ihn mindestens 3–5 Jahre nicht. Jeder Umstieg kostet psychische Energie und potenziell Rendite.
Fehler 4: Mit dem Sparplan aufhören bei Baisse
Das ist psychologisch verständlich, aber wirtschaftlich dumm. Wenn die Kurse sinken, kauft dein Sparplan mehr Anteile zum günstigeren Preis. Das ist genau das, was du willst! Dollar-Cost-Averaging funktioniert nur, wenn du auch in schlechten Zeiten dabei bleibst.
Reale Zahlenbeispiele: Wie viel wird aus deinen 100€?
Hier sind konkrete Szenarien, um dich zu motivieren:
Szenario 1: 100€/Monat, 6% Rendite, 20 Jahre
- Eingezahlter Betrag: 24.000€
- Wert nach 20 Jahren: 46.335€
- Gewinn: 22.335€
Szenario 2: 100€/Monat, 7% Rendite, 30 Jahre
- Eingezahlter Betrag: 36.000€
- Wert nach 30 Jahren: 94.266€
- Gewinn: 58.266€
Szenario 3: 100€/Monat, 8% Rendite, 40 Jahre (bis Rente mit 63)
- Eingezahlter Betrag: 48.000€
- Wert nach 40 Jahren: 249.033€
- Gewinn: 201.033€
Die Moral der Geschichte: Mit nur 100€ monatlich und etwas Geduld entsteht echtes Vermögen. Du brauchst nicht viel, nur Zeit und Disziplin.
Nachhaltigkeit ernst nehmen – Was bedeutet ESG wirklich?
Ein wichtiger Punkt: Nicht alle “grünen” ETFs sind wirklich nachhaltig. Das Greenwashing ist real. Hier sind die Unterschiede:
ESG-Light (Oberflächlich)
ETFs, die einfach schlecht bewertete Unternehmen ausschließen. Das ist das Minimum.
ESG-Select (Gut)
ETFs, die die besten Unternehmen in ihrer Branche wählen. Das ist das, was ich empfehle (z.B. iShares MSCI World ESG Select).
ESG-Best-in-Class (Besser)
Nur Unternehmen mit echten Nachhaltigkeits-Zertifikaten. Stärker gefiltert, aber oft weniger Rendite.
Thematische ETFs (Zukunftsorientiert)
Sehr fokussiert auf Zukunftsthemen wie erneuerbare Energien oder Wasserstoff. Höheres Risiko, höhere potenzielle Rendite.
Mein Tipp: Starten mit ESG-Select (wie EUNL), später diversifizieren mit thematischen ETFs. Das ist realistisch und effektiv.
Steuern & rechtliche Grundlagen (kurz erklärt)
Ein paar wichtige Punkte:
- Kapitalertragsteuer: In Deutschland zahlt der Broker automatisch Abgeltungssteuer (26,375%) auf deine Gewinne. Das ist bereits eingerechnet – du musst nichts manuell zahlen, solange du unter dem Freibetrag (801€ Single, 1.602€ Verheiratete) bleibst.
- Kirche: Falls du der Kirche Mitglied bist, zahlt du zusätzlich Kirchensteuer (ca. 8%). Das ist automatisch eingerechnet.
- Österreich & Schweiz: Ähnliche Modelle, aber mit lokalen Unterschieden. Im Zweifelsfall einen Steuerberater fragen – das spart dir später Ärger.
- Verwendung von Gewinnen: Du kannst die Erträge thesaurieren (der ETF reinvestiert automatisch) oder ausschütten lassen. Für Anfänger ist Thesaurierung einfacher.
Warum nicht einfach ein Robo-Advisor?
Immer wieder werde ich gefragt: “Warum sollte ich selbst einen Sparplan bauen, statt einen Robo-Advisor wie Scalable Capital Prime oder Wealthfront zu nutzen?”
Gute Frage. Hier meine ehrliche Antwort:
Vorteile Robo-Advisor:
- Automatische Rebalancing
- Weniger Entscheidungen
- Oft professionelle Beratung
Nachteile Robo-Advisor:
- Gebühren: Meist 0,50–0,75% extra auf AUM
- Bei 10.000€ zahlst du 50–75€ pro Jahr extra
- Das schmälert deine langfristige Rendite erheblich
Mein Fazit: Für einen 100€-Sparplan ist das selbst bauen viel sinnvoller. Ein Robo-Advisor macht ab 50.000€+ Vermögen Sinn.
Wie du später erhöhst und skalierst
Nach einigen Jahren hast du eventuell mehr Geld zur Verfügung. Hier ist meine Strategie:
Jahr 1–2: Nur 100€/Monat, nicht verändern
Lerne, wie sich dein Sparplan anfühlt. Beobachte die Entwicklung. Keine Änderungen.
Jahr 3–5: Erhöhen auf 200€/Monat (wenn möglich)
Dein Geld reicht um mehr? Verdopple deinen Sparplan. Das beschleunigt das Wachstum exponentiell.
Jahr 5+: Diversifizieren oder zusätzliche ETFs
Jetzt kannst du überlegen, einen zweiten ETF hinzuzufügen (z.B. einen Clean-Energy-ETF) oder geografisch zu diversifizieren.
Langfristig: Risikoumschichtung
Mit 55+ Jahren kannst du langsam in defensivere Strategien gehen (mehr Anleihen, weniger Aktien). Das ist aber noch keine Sorge für den Anfang.
Tools & Ressourcen für deine Reise
Hier sind einige praktische Werkzeuge:
- Morningstar: Die beste Seite für ETF-Recherche im deutschsprachigen Raum. Ratings, Gebühren, Performance – alles hier.
- justETF: Umfangreiche ETF-Datenbank mit Filterung nach Nachhaltigkeit.
- Gute Bücher über ETFs: “Der Börsen-Grüner” oder “Souverän investieren mit ETFs” sind deutschsprachige Klassiker.
- Sparplan-Rechner: Die meisten Broker haben interne Rechner. Nutze sie, um deine Szenarien zu planen.
Gemeinsame Mythen über nachhaltige Geldanlage – korrigiert
Mythos 1: “Nachhaltige ETFs bringen weniger Rendite”
Fakt: Das war 2015 vielleicht wahr. Heute nicht mehr. ESG-fokussierte Portale liefern oft die gleiche oder bessere Rendite.
Mythos 2: “Nachhaltige ETFs sind zu volatil”
Fakt: Das hängt vom ETF ab. Ein globaler ESG-ETF ist genauso volatil wie sein konventionelles Gegenstück. Thematische ETFs (Clean Energy) sind volatiler – absichtlich.
Mythos 3: “Ich brauche Millionen, um sinnvoll zu investieren”
Fakt: Mit 100€/Monat machst du es richtig. Zeitwert ist oft wichtiger als Gesamtvolumen.
Mythos 4: “Die Gebühren fressen alle Gewinne”
Fakt: Bei modernen, günstigen ETFs (0,20–0,30% TER) über 20 Jahre ist die Gebührenschlacht egal. Du sparst mehr als du optimierst.
Deine nächsten 30 Tage – der Aktionsplan
Woche 1: Recherche
- Lies noch einmal die Broker-Optionen (Scalable vs. Trade Republic)
- Öffne 2–3 Accounts (dauert 10 Minuten)
- Schau dir die App-Oberflächen an
Woche 2: Entscheidung
- Wähle einen Broker
- Wähle deine ETF(s) – nutze Morningstar oder justETF
- Leg dich auf ein Szenario fest (Einfach, Balanciert oder Ambitioniert)
Woche 3–4: Aktion
- Verifizierung beim Broker abschließen
- Bankverdindung hinterlegen
- Sparplan anlegen
- Erste 100€ überweisen
- Fertig! Jetzt nicht mehr anfassen.
FAQ
Kann ich mit 100€/Monat wirklich anfangen?
Ja, absolut. Alle modernen Broker erlauben Sparpläne ab 1–10€. 100€ ist sogar großzügig. Der Zeitwert ist wichtiger als das Volumen.
Welchen ETF sollte ich wählen, wenn ich unsicher bin?
iShares MSCI World ESG Select (EUNL). Das ist der sicherste erste Schritt. Weltweite Diversifizierung, niedrige Gebühren, nachhaltig. Done.
Muss ich die Gewinne versteuern?
Ja, aber der Broker macht das automatisch. In Deutschland werden 26,375% Abgeltungssteuer fällig (wenn über 801€ Freibetrag). Das ist bereits eingerechnet – du zahlst netto.
Wie oft sollte ich meinen Sparplan prüfen?
1x pro Quartal reicht. Mehr nicht! Tägliches Checking ist psychologisch belastend und wirtschaftlich irrelevant.
Was ist der beste Zeitpunkt, um einen Sparplan zu starten?
Jetzt. Sofort. Die beste Zeit war gestern, die zweitbeste ist heute. Market Timing funktioniert nicht. Mit einem Sparplan spielt es keine Rolle.
Kann ich meinen Sparplan später erhöhen?
Ja, j
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